Heimat- und Bürgerverein Overath - gegr. 1883

Aktuelles und Wichtiges auf einen Blick


5. Sep. 2010

Tag des Denkmals

Am Sonntag, dem 12. Sep. 2010 findet der Bild:Tag des Denkmals statt. Dabei werden wenig bekannte Orte mit Heimat- und Geschichtsbezug für das Publikum geöffnet. In Overath kann die Wasserburg Großbernsau besichtigt werden - im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung, die mit einer Ausstellung im Bauhof der Stadt Overath (Nähe östl. Autobahnabfahrt) um 11.00 beginnt.

Eine kurz gefasste Geschichte dieser Overather Wasserburg finden Sie auf dieser Internetseite unter der Navigation "Projekte/Ruine Bernsau".

Wenn Sie weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung wünschen, dann besuchen Sie dafür am besten die Internetseite Expedition Heimat



20. August 2010

Mitgliederversammlung 2010

Am 17.8. 2010 fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Obwohl der Heimat- und Bürgerverein wieder auf zwei erfolgreiche Jahre mit viel ehrenamtlichem Engagement zurückblicken kann, ist es leider nicht gelungen, einen kompletten Vorstand zu bilden. Für die Posten des Schriftführers und der Beisitzer stellte sich niemand zur Verfügung.

Vermutlich ist der Wille, sich in die Disziplin einer zweijährigen freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeit zu begeben nicht ausreichend vorhanden. Dies könnte ein allgemeingesellschaftliches Problem widerspiegeln, an welchem auch andere Vereine leiden, ist hier aber wohl eher der Alterstruktur des Vereins geschuldet.

Eine weitere Mitgliederversammlung zur Wahl der fehlenden Posten ist für den 9. Nov. 2010 anberaumt. In der Zwischenzeit fungiert ein "Notvorstand" bestehend aus den am 17.8.2010 Gewählten:
1. Vorsitzender Reinhold Wilmes, 2.Vorsitzender Manfred Müller, Schatzmeister Rainer Eberhardt.
Als kommissarischer Schriftführer hat sich das Vereinsmitglied Eberhardt Dommer zur Verfügung gestellt.

Auf dieser Versammlung wurde auch eine Sonderumlage von 50 ct/Monat einstimmig beschlossen, die wahrscheinlich zweimal erhoben werden muss, im Sep 2010 und dann im Sep 2011.

Ein detaillierter Bericht über diese Sitzung wird in Kürze an alle Mitglieder verschickt.


4. August 2010

Eisenbahnjubiläum war ein großer Erfolg

Die Eisenbahnstrecke Overath-Rösrath-Köln Kalk wurde vor 100 Jahren in Betrieb genommen – am 1.Aug. 1910.

Bild:Um dieses Jubiläum zu feiern, hatte der Heimat- und Bürgerverein Overath eine Jubiläumsfeier im Overather Kulturbahnhof ausgerichtet, unterstützt durch den Geschichtsverein Rösrath.

Es war ein wirklich gelungenes und fröhliches Fest, das viel Zuspruch seitens der Overather Bevölkerung erhielt.
Unser Verein kann stolz auf diese gelungene Veranstaltung sein, besonders, wenn man bedenkt, dass es noch kurz vorher fraglich war, ob das Fest überhaupt durchgeführt werden würde.

Der vollständige Bericht und weitere Presseartikel aus der Bergischen Landeszeitung können eingesehen werden unter "Stadtmarketing / Eisenbahnjubiläum 2010"

Wenn Sie mehr über die Eisenbahnen im Aggertal wissen möchten, dann navigieren Sie bitte nach "Der Verein / Geschichtliches". Dort ist eine kleine Geschichte der als "Luhmer Grietchen" genannten Aggertalbahn Siegburg - Overath - Dieringhausen beschrieben. Die Erbauung dieser Bahn war der Auslöser für die Entstehung unseres Vereins.


1.Jun.2010

Zugriffe auf unsere Internetseite

Der Internetauftritt unsreres Vereins ist eine Erfolgsgeschichte. Seit ihrer Einführung im April 2004 konnten wir auf unserer Seite etwa 120.000 Zugriffe verzeichnen.
Im August des vorigen Jahres wurde die Zählweise der Zugriffe verfeinert und so geändert, dass wir auch den Besuch einzelner Seiten erfassen können - danach liegt ganz klar das Thema Wandern vorn.
Seit dem vorigen Jahr verzeichnen wir durchschnittlich 67 Zugriffe pro Tag.


Bild:



23.März 2010
Ein Wort zur Nachhaltigkeit
Lüderich, Mehrzweckhalle Immekeppel und Verkehrsproblem in Overath

Das Debakel mit der Erdeponie Lüderich ist uns Overathern noch in bester, unangenehmer Erinnerung – es war ein Lehrstück in Sachen Bürgerwille und Demokratie. Die Bürger stellten sich quer und zeigten Politik, Verwaltung und Wirtschaft, dass man nicht gegen den Bürger regieren und entscheiden kann.
Wie es dazu gekommen war, wurde in der Presse hinlänglich erörtert – offensichtlich wurden Politik und Verwaltung von der Wirtschaft verschaukelt und haben selbst tief und fest geschnarcht.

Darum war es wichtig und richtig, dass die Bürger die Aufgabe der Politik übernommen haben, nämlich darauf zu achten, dass langfristig richtige – d.h. nachhaltige - Entscheidungen getroffen werden Das Ziel der Gesellschaft und ihrer Entscheidungsträger muss es sein, unsere Welt für die nachfolgenden Generationen lebenswert zu erhalten.

Die Bürgerinitiative „Deponie Lüderich“ deponie.steinenbrueck.de hat gezeigt, dass der wirtschaftliche Profit nicht über dem Ziel der Nachhaltigkeit stehen darf. Die Aktion hat auch gezeigt, dass Politik und Verwaltung oft nicht mehr den klaren Blick für vernünftige Lösungen haben, sei es, weil sie am Gängelband der Wirtschaft laufen, oder in Parteiengezänk, Klüngel und Behördenwirrwarr ersticken, dabei aber stets auf die nächste Wahl starren.

Aus dem gleichen Grund hat sich auch die Bürgerinitiative „Bionus“ www.bionus.de aus Overath gebildet, die einen nachhaltigen Umgang mit Steuergeldern verlangt. Auch das ist eine Ohrfeige für die Politik, die wegen eines Wahlversprechens der Stadtkasse weitere Schulden für den Bau einer Mehrzweckhalle in Immekeppel aufladen will, obwohl Overath im Nothaushalt verwaltet wird.
Eine solche Aktion ist falsch – Luxus kann man sich nur leisten, wenn genügend Geld verfügbar ist. Das werden sicher auch viele Immekeppeler einsehen. Leider halten Rat und Verwaltung in dieser Sache in trotziger Kameraderie zusammen, um die Betroffenen nicht „im Regen stehen zu lassen“ – Augen zu und durch.

Der Heimat- und Bürgerverein Overath unterstützt beide Bürgerinitiativen und erklärt sich mit ihnen solidarisch. Als Bürgerverein haben wir selbst auch die Erfahrung machen können, dass Verwaltungen nicht gegen den Bürgerwillen regieren können. In den jahrelangen Diskussionen um eine Ortsumgehung konnten wir bisher verhindern, dass die Heiligenhauser Trasse geplant wird – eine miese Billigvariante, die ein Stück Overather Natur kaputtmachen würde. Dabei wurden wir von den Heiligenhauser Bürgern und Vereinen unterstützt.

Auch der Vorschlag, die Ortsumgehung durch den Auel – und damit mitten durch den Ort – zu bauen, konnte unter Mithilfe einer Bürgerinitiative und des Arbeitskreises Tunnel für Overath verhindert werden.

Damit nicht genug: Der Bau eines monströsen Parkdecks hinter dem Bahnhof wurde ebenfalls durch eine Initiative von Bürgern vereitelt. Hier stellt sich die Frage, warum nicht in Vilkerath wieder eine Haltestelle der Bahn eingrichtet wird. Der Bedarf ist doch da, und dann könnten auch viele Autofahrer aus dem Mucher Raum einen näheren P+R-Platz benutzen und das Overather Parkdeck überflüssig machen. Das wäre doch ein schönes Beispiel für bereichsübergreifendes Denken bei Behörden und Bundesbahn – und eine einfache Lösung.

Und noch eine Initiative: Durch „Bäume dich auf“ wurde von Ferrenberger Bürgern verhindert, dass in der Randlage vom Ferrenberg ein Waldstreifen mit teilweise alten Buchen für Baugrundstücke gerodet wurde, obwohl es auf dem Ferrenberg genügend Leerstände gab.


Fazit: Es lohnt sich, als Bürger mitzudenken, aufzupassen und seinen Willen zu artikulieren - das ist sogar notwendig, weil man den Eindruck hat, dass die Politik auf allen Ebenen immer mehr verkommt. Darum - engagieren Sie sich als Bürger!

Unser aller Ziel muss es sein, die Welt, in der wir leben, in ihren wesentlichen Eigenschaften zu erhalten, damit wir sie guten Gewissens an unsere Kinder weitergeben können – und das gelingt eben nur mit nachhaltigen Lösungen.


10.Dezember 2009
BIONUS und der Wunschzettel für Overath

Die allgemeine Krise der Kommunalfinanzen hat die Stadt Overath wieder fest im Griff. Der Haushaltsplan führt Overath, so wie schon vor einigen Jahren, in einen Nothaushalt, weil es nicht möglich ist, ein genehmigungsfähiges Haushaltssicherungskonzept zu erstellen.

Im Klartext heißt das: Die Summe der Ausgaben übersteigt die Summe der Einnahmen, und – es kann kein glaubhafter Weg aus diesem Dilemma aufgezeigt werden, der nach Ablauf von vier Jahren den Etat wieder ausgleichen könnte. Deshalb befindet die Stadt sich jetzt in der vorläufigen Haushaltsführung, oder Nothaushalt genannt, der keinen finanziellen Spielraum lässt.

Nun ist es eine Binsenweisheit, dass kein Geld ausgegeben werden kann, wenn keines verfügbar ist. Und dass bei knapper Kasse eisern gespart werden muss, das weiß nicht nur die derzeit viel zitierte schwäbische Hausfrau, sondern auch der bergische Bauer.
Da mutet es eigenartig an, dass der Stadtrat von Overath vor kurzem den Bau einer Mehrzweckhalle in Immekeppel genehmigt hat, was die Stadt etwa € 1 Million an Eigenmitteln kosten wird - neben den zu erwartenden Zuschüssen von etwa € 2 Millionen. Diese € 1 Million ist aber im Nothaushalt nicht vorhanden, es muss also ein Kredit aufgenommen werden.

Wollen wir weiterhin Schulden machen? Kann eine Mehrzweckhalle für einen Ortsteil gerechtfertigt werden, wo es doch auch marode Schulen und überall kaputte Straßen gibt, wo Geld für Bildungseinrichtungen und Jugendpflege fehlt?

Es gibt Ausgaben, welche nicht vermieden werden können, z.B. für Sozialleistungen, für Betrieb und Unterhalt von Verwaltung und Infrastruktur der Stadt u.a. Aber es gibt auch Kosten, die man vermeiden kann. Deshalb ist es in der jetzigen Situation zwingend, eine Prioritätenliste für Ausgaben zu erstellen – und danach zu verfahren – sozusagen ein Wunschzettel, der von oben abgearbeitet wird. Wenn kein Geld mehr verfügbar ist, können weitere Wünsche nicht erfüllt werden.

Wenn streng nach einer Prioritätenliste gearbeitet wird, kann eine weitere Verschuldung vermieden werden. Nachhaltiger Umgang mit den Haushaltsmitteln ist notwendig, damit wir unseren Kindern nicht einen Berg Schulden hinterlassen. Das müssen wir unserer Verwaltung und unseren Politikern abverlangen. Sie sollen Schaden von unserem Gemeinwesen abwenden.

Wenn Sie mehr zu diesem brisanten lokalen Thema wissen möchten, dann informieren Sie sich auf der Webseite der Bürgerinitiative für nachhaltigen Umgang mit Steuergeldern www.bionus.de



Juli 2009
Zusammenkunft der örtlichen Heimat-und Bürgervereine aus Overath

Mit der Gebietsreform des Landes NRW von 1975 wurde die damalige Gemeinde Overath (- mit ihren fünf Kirchorten Overath, Marialinden, Vilkerath, Heiligenhaus und Steinenbrück) um die im Sülztal liegenden Ortsteile Brombach, Immekeppel und Untereschbach erweitert.

In einigen dieser Stadtteile gab es immer schon Heimatvereine mit langer Tradition - in Overath (Zentrum), Immekeppel, Vilkerath und in Eulenthal. Aber auch in Marialinden, Heiligenhaus, Steinenbrück und Brombach haben sich Heimatvereine gebildet, die als örtlich gewachsene Vereine eigenständige Arbeit leisten und sich um die Belange ihres "Kirchdorfes" kümmern.

Insgesamt gibt es in der Stadt Overath (8) Heimat- oder Bürgervereine, die ähnliche Aufgaben wahrnehmen:
1. Heimat- und Bürgerverein Overath e.V. (Zentrum)
Vorsitzender: Reinhold Wilmes
2. Heimatverein Eulenthal
Vorsitzender: Ulrich Rottländer
3. Bürgerverein Vilkerath
Vorsitzender: Hans-Josef Brenner
4. Heimat- und Bürgerverein Immekeppel
Vorsitzende: Marion Bosbach
5. Bürgerkomitee Marialinden
Vorsitzender: Werner Pütz
6. Bürgerverein Brombach
Vorsitzender: Heinrich Ommer
7. Ortsverein Steinenbrück
Vorsitzender: Dieter Kippels
8. IGOH Heiligenhaus
Vorsitzender: Albert Hallerbach

Der Heimat- und Bürgerverein Overath e.V. hatte die Initiative ergriffen, mit diesen Vereinen über gleiche Interessen, gleiche Probleme und eine eventuelle überörtliche Zusammenarbeit zu sprechen.
Dazu fand am 8.Juli 2009 eine erste Zusammenkunft statt, in der sich die fünf anwesenden Vereine vorstellten und anschließend über eine mögliche zukünftige Vernetzung bei der Wahrnehmung der Vereinsaufgaben gesprochen wurde:

1. Der Heimat- und Bürgerverein Immekeppel berichtete über den Schwerpunkt der Vereinsarbeit, den Aufbau und die Entwicklung der Jugendarbeit. Mit der „kleinen offenen Tür“ werden Jugendliche an den Heimatgedanken und die damit verbundenen Aktivitäten des Vereins herangeführt. Gezielte und wiederholte Ansprachen der Vorstandsmitglieder haben zu einer erfreulichen Entwicklung geführt, obwohl regelrechte Mitgliedschaften daraus noch nicht entstanden sind.

2. Die Interessengemeinschaft Heiligenhaus ist ein Steuerungsorgan und fungiert wie ein interner „Vereinsring“, der die örtlichen Vereine koordiniert. Vereinschwerpunkte sind die Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ (Landeswettbewerb), die Erhaltung des Pfarrsaales, Seniorenbetreuung und die Integration von Neubürgern.

3. Der Heimatverein Eulenthal betreibt Brauchtumspflege, insbesondere das alljährliche Erntefest ist stets ein Höhepunkt und über die Ortsgrenzen hinaus bekannt geworden. In der Heimatpflege kümmert sich die „Gruppe 50+“ wirkungsvoll um die Pflege der Wanderwege und die errichtete Schutzhütte.

4. Das Bürgerkomitee Marialinden besteht aus 8 interessierten Bürgern und versteht sich als „lose Vereinigung“. Die Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit liegen in der Aufarbeitung der Dorfgeschichte, der Organisation von Dorffesten(-insbesondere des alljährlichen Weihnachtsmarktes), sowie im Ausbau und der Betreuung von Wanderwegen um Marialinden herum. Erfreulich ist, dass in Marialinden zahlreiche Neubürger/junge Familien Interesse an der Integration in die Dorfgemeinschaft zeigen und ihre Bereitschaft zur Mithilfe zeigen.

5. Die Arbeit des Heimat- und Bürgervereins Overath ist durch seine Internetseite bekannt. Insbesondere nimmt der Verein Einfluss auf die Stadtentwicklung (Gut Eichthal, die Verkehrsproblematik der Hauptstraße und die Entwicklung der Ruine Großbernsau). Der Verein hat Rundwanderwege entwickelt, die die Attraktivität Overaths als Naherholungsgebiet erhöhen sollen. Diese Wege werden von Wegepaten gepflegt. Außerdem hat der Verein das Kriegerdenkmal (bei Burg) restauriert und für die Pflege die Patenschaft übernommen.
Das 125-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2008 war ein schönes Dorffest und ein großer Erfolg. Hierzu wurde aufwendig die Vereinsgeschichte recherchiert und als Broschüre herausgegeben. Derzeitig beteiligt sich der Verein an der Organisation der Jubiläumsfeier „100 Jahre Eisenbahn Overath –Kalk“, die am 31.Juli/1. Aug. 2010 stattfinden wird.
Beklagt wird das mangelnde Interesse junger Menschen an der Vereinsarbeit. In diesem Zusammenhang ist auch das Desinteresse von ausländischen Mitbürgern dem Verein gegenüber zu nennen.
Besonders enttäuschend für den Vorstand war der Versuch, die türkische Kulturgemeinde zum 125jährigen Vereinsjubiläum einzuladen. Trotz einer persönlichen Einladung an den türkischen Vorsitzenden erfolgte überhaupt keine Reaktion. Abgesehen von der damit verbundenen Unhöflichkeit muss wohl der Schluss gezogen werden, dass der Wille zur Integration nicht vorhanden ist – und eine Vereinsannäherung derzeit eher nicht möglich erscheint.

Abschließend:
Die Veranstaltung wurde als sehr hilfreich angesehen, weil das persönliche Kennenlernen eine schnelle und direkte Kontaktaufnahme erleichtert. Das Treffen soll im nächsten Jahr wiederholt werden.


Dez. 2007
Heiligenhauser Trasse ist zu teuer

Die Heiligenhauser Trasse soll € 30 Mio kosten und zieht etwa 3000 Fahrzeuge/Tag aus der Hauptstraße ab.
Es müssen also € 10.000 pro "vermiedenes Fahrzeug" aufgewendet werden.

Der lange Tunnel ist mit € 60 Mio veranschlagt worden und zieht etwa 11.000 Fahrzeuge aus der Hauptstraße ab.
Die notwendige spezifische Investition beträgt also nur € 5.500 pro "vermiedenes Fahrzeug".

Die Heiligenhauser Trasse ist also auch eine schlechte Investition...wir bekommen nämlich nicht genug für unsere Steuergelder.
Schon mal darüber nachgedacht???

Zu Ihrer Information: eine Tabelle der täglichen Verkehrsbelastung in Overath können Sie hier einsehen.


Nov. 2007
Verschandelung eines Wandergebietes

Kennen Sie das Kombachtal bei Overath? Dort ist ein Naturschutzgebiet geplant. Das Kombachtal ist ein stilles Tal, das - südlich vom Ort gelegen - vom Gut Kombach aus in nordwestlicher Richtung und dann nach Heiligenhaus verläuft.
Sind Sie in diesem Tal schon einmal gewandert? Vielleicht von Kombach bis Heiligenhaus? Das ist ein wunderbarer Spaziergang durch fast unberührte Natur, entlang eines Baches, dann durch Mischwald.
Wenn der Landesbetrieb Straßenbau seinen Plan durchsetzt und die Heiligenhauser Trasse als "Ortsumgehung" baut, dann könnte das Kombachtal in absehbarer Zeit so aussehen, wie auf der Fotomontage gezeigt - verschandelt mit einer etwa 30m hohen Talbrücke, über die der Verkehr zwischen A3 und A4 fährt.
Dieser abkürzende Verkehr beträgt aber nur 14% des Gesamtverkehrs in der Overather Hauptstraße.
Die Heiligenhauser Trasse kostet 30 mio EUR und sie verschandelt die Landschaft, aber sie löst das Overather Verkehrsproblem nicht - das ist ein Skandal.


Bild:



...und jetzt noch gleich ein Phantombild von der...



Talbrücke Katzbachtal

So könnte sie aussehen, die Talbrücke, die von Heiligenhaus an Wiedenhof vorbei durch das Katzbachtal bis nach Weberhöhe und dann nach Kotten führt, wo ein Autobahnkreuz an der A4 errichtet werden soll.
Auch auch hier führt diese Trasse durch ein geplantes Naturschutzgebiet, aber das interessiert die Verkehrsstrategen in NRW und im Bund offensichtlich nicht.

Die Bilder zeigen jeweils den Blick auf Linde oder auf Wiedenhof. Es wurde eine Version gewählt, die die Olper Straße überspannt, weil wir eine höhengleiche Kreuzung (wie sie vom LBSB vorgeschlagen wurde) aus Gründen der Sicherheit für nicht akzeptabel halten.

Über diese Trasse soll der abkürzende und entlastende Verkehr von der A3 (Lohmar) zur A4 (Overath) geführt werden. Leider beträgt dieser Verkehrsanteil nur 14% des Gesamtverkehrs in der Overather Hauptstraße - das Overather Verkehrsproblem wird hierdurch also nicht gelöst.
Warum also sollen dann 30 mio Euro für diese Trasse verpulvert werden ??

Wir verlangen eine langfristig tragfähige Lösung, eine Lösung für die nächsten Generationen. 60 mio Euro für den langen Tunnel, das ist eine sinnvolle Investition, 30 mio Euro für die Heiligenhauser Trasse ist schlecht angelegtes Geld - Schilda lässt grüßen.

Bild:

Bild:



Okt 2007

Nachtrag zur Ortsumgehung
(Detaillierter Artikel unter "AKTO" in der Navigationsleiste)


4.9.2007

Ortsumgehung vom Tisch ???
(Detaillierter Artikel unter "AKTO" in der Navigationsleiste)


März 2006

Stellungnahme der Overather Parteien zur Ortsumgehung
(Detaillierter Artikel unter "AKTO" in der Navigationsleiste)


Jun 2005
Begehung der Heiligenhauser Trasse
(Detaillierter Artikel unter "AKTO" in der Navigationsleiste)







Dieses Dokument ist im Internet unter "http://www.hbv-overath.de/index.php?page=startseite" zu finden.

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