![]() |
|||||
| Impressum | letzte Aktualisierung: 05.09.2010, 11:14 Uhr -- Seite verwalten -- Scripts & Design ©2004 by Christopher Schwartz | ||||
Südlicher WanderwegAusgangspunkt: Bahnhof Overath (1)Länge: 6.0 km Kurzbeschreibung: Ein kurzer, wenig anstrengender Weg durch Wiesen und Wälder, der als Höhepunkt Overaths Schokoladen-Ansicht von Süden her zeigt - eigentlich nur ein etwas längerer Spaziergang. ![]() Streckenbeschreibung: (Die eingeklammerten Zahlen im nachfolgenden Text sind die Referenzzahlen für weitergehende Informationen, die Sie unter "Wandern in Overath - Wissenswertes" einsehen und sich ausdrucken lassen können.) Der Ausdruck dieses Wanderweges mit Beschreibungen und topographischer Karte ist nur zu privaten Zwecken erlaubt. Jegliche kommerzielle Nutzung ist untersagt. Gehen Sie vom Bahnhofsplatz (1) aus in die Straße „An den Gärten“, die entlang der Bahnlinie in westliche Richtung führt und parallel zur Hauptstraße verläuft. Hier kann man noch den ehemals örtlichen Charakter der heutigen Stadt Overath erkennen, denn es gibt hier noch einige Hausgärten, die von ihren Besitzern geschätzt werden, weil sie mitten in der Stadt Oasen der Ruhe sind - früher war hier der Dorfrand. Nach kurzer Strecke stoßen Sie auf die „Probsteistraße“ und stehen vor dem historischen Zentrum des ehemaligen Dorfes: vor sich sehen Sie den Steinhof (13) und die Kirche St. Walburga (12). Wenden Sie sich nach links und folgen der Straße durch die kürzlich erbaute Eisenbahnunterführung, die zur Verbesserung der Overather Verkehrsprobleme beitragen soll. Nach kurzer Zeit kommen Sie am Hallenbad vorbei, überqueren Sie die Aggerbrücke und biegen nach links in den Wald ein. Hier sehen Sie den Heiderschen Steinbruch, ein Bodenaufschluss, an dem die gewaltigen Sedimentablagerungen der Devonzeit (20) als schräglaufende Bänder auffallen. Wegen seiner Fossilfunde ist dieser Steinbruch in die wissenschaftliche Literatur eingegangen. Folgen Sie diesem geteerten Weg etwa 300 m und biegen dann nach rechts ab, in einen schmalen Forstweg, der einem kleinen Gewässer bergan folgt. Der Weg macht bald eine scharfe Linkswendung, gehen Sie weiter durch den Fichtenbestand, immer bergan. Weiter oben verliert sich der Pfad in lichten Buchen, aber Sie sehen links vor sich eine Koppel - gehen Sie darauf zu und nach wenigen Metern führt Sie ein bequemer Pfad weiter nach oben. Vor Ihnen liegt jetzt der Ortsteil Lölsberg. Wenn Sie aus dem Wald heraustreten, öffnet sich vor Ihnen ein schöner Blick auf Overath: Man sieht deutlich, dass sich Overath in seiner Tallage als Straßendorf entwickelt hat. Die Kirche St. Walburga (12) ist der Mittelpunkt des Ortes, links davon im Berg sind einige Dächer von Häusern des Ortsteiles Eichen zu sehen, oberhalb von Kirche und „Dorf“ die Neubaugebiete Müllerwiese (ca. 1995) und, weiter rechts, Ferrenberg (ca. 1980). Östlich von Overath weitet sich das Tal, dort sind die Gewerbegebiete Hammermühle und Diepenbroich zu sehen.Folgen Sie der Straße in östlicher Richtung leicht abwärts und zweigen Sie ab auf den Wanderweg A2, der sie erst durch Koppeln und dann durch Wald führt. Nach weiterem, leichtem Anstieg verläuft der Weg am Rande des Waldes, er macht einen Bogen und dreht aus südlicher Richtung in die nördliche - dabei umschließt er, hier gut erkennbar, einen typischen Siefen (5), wie die tief eingeschnittenen, der Entwässerung dienenden Täler im Bergischen genannt werden. Rechts oberhalb bleibt der Flecken Warth liegen, gehen Sie weiter auf dem Wanderweg (A 2), immer am Waldrand entlang. Auch hier sind wieder die ausgeprägten Siefen zu erkennen. Bald biegt der Wanderweg nach links ab und führt über eine Teerstraße wieder zu Tal. Diese innerörtliche Straße ist wenig befahren, sie führt auf den Ortsteil Wasser zu und bietet Ihnen dort, wo Sie aus dem Wald heraustreten, nochmals einen Blick auf die Schokoladenseite von Overath. Der Blick über die Wiesen zeigt, wie nahe die heutige Stadt Overath noch an ihrer ländlichen Vergangenheit liegt - und die Welt scheint noch in Ordnung zu sein.Gehen Sie durch den Ortsteil Wasser immer bergabwärts, im Talgrund wenden Sie sich nach den letzten Häusern scharf nach links auf den Wanderweg A3, der wieder in das Auelgebiet der Agger führt. Der Weg verläuft am linken Steilufer der Agger, es ist ein sehr lohnender, fast romantischer Weg, der durch verschiedene Aufschlüsse auch Eindrücke in die Geologie (20) dieser Gegend gibt . Nach etwa 500 m erreichen Sie eine Holzbrücke, den „Lölsberger Steg“ (25), bleiben Sie stehen - genießen Sie die Aussicht und lauschen Sie dem friedlichen Rauschen der Agger (3). Man kann nicht glauben, dass dieser Kleinfluss nach langanhaltenden Regenfällen und der Schneeschmelze im Oberbergischen zu einem reißenden und wilden Gewässer werden kann. Aber der Damm, der vor Ihnen liegt, ist notwendig , um das Wohngebiet „Auel“ gegen Hochwasser zu schützen. Der Damm kann jetzt (nach der Erhöhung 2004) ein hundertjährliches Hochwasser abhalten. Nachdem Sie die Brücke überquert haben, wenden Sie sich nach rechts auf den Aggerdamm. Dieser Weg ist ein beliebter Spazierweg, welcher der Agger in großem Bogen flussaufwärts folgt. Kurz vor dem Ende dieses Dammweges liegt ein Backsteingebäude rechter Hand auf der Böschung, der Overather Pegel (24), an dem Sie verschiedene kürzliche Wasserhochstände ablesen können. Biegen Sie nun nach links in den Weg „Am Aggersteg“ und nach wenigen Metern sehen Sie wieder den Bahnhof vor sich liegen. |
|||||
|
|||||