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JugendarbeitHeimat- und Bürgerverein Overath übergibt Spende an OJOAm Sonntag (29.9.2002) fand im OJO-Gebäude (Offene Jugendarbeit Overath) ein „Tag der offenen Tür und Kultur“ statt. Etwa 80 Overather Jugendliche waren gekommen und nahmen an diesem Ereignis teil. Der Leiter der Offenen Jugendarbeit Overath, der Sozialpädagoge Herr Fink, sprach in seiner Begrüßung auch die finanziellen Schwierigkeiten an, mit denen die OJO zu kämpfen hat. Die Zuschüsse von Bund und Land sind Mitte 2002 ausgelaufen und weitere Mittel sind noch nicht in Aussicht. Zwar hat die Stadt Overath -dankenswerterweise - die Fehlbeträge von Land und Bund vorläufig übernommen, aber damit ist die langfristige Finanzierung nicht sichergestellt und Einsparungen sind wohl unausweichlich. Das könnte leider auch Auswirkungen auf den Erhalt des Jugendtreffs in Vilkerath haben, der von den Jugendlichen in letzter Zeit gut angenommen worden ist. Erfreut konnte Herr Fink während der Veranstaltung eine Spende des Overather Heimat- und Bürgervereins entgegennehmen. Nach einem furiosen Auftakt durch die Sambagruppe „ka-tak“ aus Engelskirchen und einer lustigen Versteigerung von Stellwänden aus dem OJO wurde Herrn Fink vom Vorsitzenden des Heimat- und Bürgervereins, Herrn Reinhold Wilmes, ein Scheck in Höhe von Euro 500 übergeben. Herr Wilmes wies mit einigen Worten auf die Arbeit dieses ältesten Overather Vereines hin (gegründet 1883), der sich für die Belange seiner Bürger einsetzt. „Wir sind kein Verein, der sich um die Austellung von Parkbänken kümmert“, sagte Herr Wilmes und betonte, dass der Verein überparteilich auf der „politischen Ebene“ arbeitet. In Overath-Zentrum sind die derzeit wichtigen Themen: Stadtentwicklung (Beruhigung des Stadtkernes und Erweiterung des örtlichen Einkaufsangebotes) in Zusammenhang mit der Lösung des Verkehrsproblems, neben einer Erweiterung des Kultur- und Freizeitangebotes. Dabei handele es sich um langfristige Zukunftsprojekte - daran mitzuarbeiten und mitzubestimmen sei auch im Interesse der Jugendlichen. Die Spende des Heimat- und Bürgervereins solle, so Herr Fink, für die Musikanlage im OJO-Gebäude verwendet werden. H+BV 30.9.2002 |
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